Fachgebiete

Fachgebiete

Die Krankheitsbilder, bei denen Ergotherapie zum Einsatz kommt, lassen sich den folgenden Fachgebieten zuordnen:

Chirurgie Probleme mit dem Bewegungsapparat?

Beispiel: Knochenbrüche

Nach einer Operation haben Sie oft eine eingeschränkte Mobilität. Wir führen Übungen mit Ihnen durch, bei der sich Ihre Muskeln wieder kräftigen und die Koordination beider Hände wieder hergestellt werden kann.

Handtherapie Fühlen, tasten, schreiben

Beispiel: Verlust der Funktionen

Wir helfen Ihnen gerne bei der Linderung chronischer Schmerzen, Beweglichkeitsproblemen und steigern Ihre Sensibilität nach Verletzungen, Frakturen oder nach einer Operation. Durch gezielte Tast- und Greifübungen unterstützen wir Sie, Ihren fünften Sinn wieder herzustellen. Auch die Narbenbehandlung gehört zu unseren Leistungen, um Einschränkungen in der Sensibilität und Beweglichkeit vorzubeugen.

 

Pädiatrie Nicht so wie die anderen Kinder?

Beispiel: Entwicklungsrückstand

Ist Ihr Kind (ohne erkennbare Ursachen oder z.B. nach einer Frühgeburt oder einem Unfall) in seiner Beweglichkeit, Geschicklichkeit und/oder seiner geistigen Entwicklung eingeschränkt? Um die Handlungsfähigkeit, Selbständigkeit und das allgemeine Wohlbefinden des Kindes im Alltag und in der Schule zu verbessern, arbeiten wir mit verschiedenen Methoden an Koordination, Konzentration, Ausdauer und Sinneswahrnehmung.

 

Geriatrie Im Alter fällt vieles schwer

Beispiel: Alzheimer

Durch Demenz, Alzheimer oder Erkrankungen, die die Beweglichkeit einschränken, wird die Bewältigung des Alltags schwer. Auch die Regeneration nach einem Unfall oder einer Operation ist im hohen Alter nicht leicht. Wir stehen Ihnen nicht nur beratend zur Seite, sondern führen auch Übungen zur Orientierung, Geschicklichkeit und Mobilität durch, um eine größtmögliche Selbständigkeit zu erzielen.

 

Psychiatrie Hilfe für die Seele

Beispiel: Angststörung

Durch Persönlichkeits- oder Verhaltensstörungen z.B. Angst, Depressionen, Schizophrenie, Essstörungen oder einer Schädel-Hirn-Verletzung wird das tägliche Leben eingeschränkt. Wir setzen uns mit Ihren Gefühlen und Wünschen auseinander und erarbeiten gemeinsam eine auf Sie persönlich zugeschnittene Lösung. Ziel ist es, Ihre psychische Stabilität wieder herzustellen und Ihr Selbstvertrauen zu stärken – für eine eigenständige Lebensführung und Arbeitsfähigkeit.

Arbeitstherapie Wieder fit werden für das Arbeitsleben

Beispiel: Arbeitsunfähigkeit auf Grund von Depressionen oder Erschöpfungszuständen

Um Sie nach einem Unfall sowie orthopädischen, neurologischen oder psychischen Erkundungen wieder in das Arbeitsleben einzugliedern, zeigen wir Ihnen Übungen zur Verbesserung von Ausdauer, Konzentration, Tages- und Zeitstrukturierung, sozialen Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Entscheidungsfähigkeit. Auch beraten wir Sie hinsichtlich der Anpassung des Arbeitsplatzes an Ihre individuellen Bedürfnisse.

 

Orthopädie Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen

Beispiel: Knochenbrüche

Sind Sie eingeschränkt in Ihrer Beweglichkeit, z.B. auf Grund von Wirbelsäulen-Erkrankungen, Rheuma oder Verletzungen/OP? Wir zeigen Ihnen Übungen, um u.a. Ihre Beweglichkeit, Ausdauer sowie Belastbarkeit zu verbessern und beraten Sie, wie Sie Ihre Gelenke beim Training schützen können. Dadurch kann Ihre größtmögliche Selbständigkeit in der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung sichergestellt werden.

 

Neurologie Fehler im (Nerven-) System

Beispiel: Schlaganfall

Nach einem Schlaganfall ist man oft in seiner Lebensweise eingeschränkt. Gemeinsam trainieren wir zur Wiederherstellung verlorener Körperfunktionen und führen Übungen zu Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis durch. Auch bei Hirnschädigungen, Lähmungen oder z.B. Parkinson und Multiple Sklerose helfen wir Ihnen gerne. Außerdem beraten wir Sie zu Hilfsmitteln, die Ihnen dabei helfen, Ihre Lebensqualität zu steigern.

 

 

 

 

Häufige Krankheitsbilder:

  • Alzheimer
  • Depressionen
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Essstörungen
  • Hirnschädigungen
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Krebserkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Querschnittslähmungen
  • Rheuma, Wirbelsäulen-Erkrankungen
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Schizophrenie
  • Schlaganfall
  • Suchterkrankungen
  • Zustand nach Amputationen

Prävention

Schon ab dem Kindesalter sollte auf gesunde Aktivitäten zur Unterstützung der Entwicklung geachtet werden. Dadurch kann z.B. Haltungsschäden oder Übergewicht vorgebeugt werden.